Donnerstag, Februar 28, 2008

larry norman

in meiner relativ kurzen blogger-laufbahn blogge ich nun schon das 3. oder 4. mal über den tod. irgendwie merkwürdig, und dennoch gut und wichtig, stets daran zu denken, dass wir einmal gehen müssen.

vor vier tagen verstarb larry norman. recht zufällig stieß ich über sound7 auf diese info. ich habe ihn leider nie live sehen können, und mich selbst sehr selten mit ihm beschäftigt, aber was man so über ihn liest lässt erahnen wie wichtig er für die christenheit unserer zeit war und sicherlich auch immer noch ist.

er prägte vor allem die christliche musikszene wie kein anderer, und war stets „konservativ und doch provokativ und nonkonform“ (ein zitat irgendwo aus dem sound7 forum)

„why should the devil have alle the good music?“

I want the people to know
That He saved my soul
But I still like to listen to the radio
They say that rock and roll is wrong, we’ll give you more chance
I say I feel so good I gotta get up and dance

I know what’s right, I know what’s wrong and I don’t confuse it
Why should the devil have all the good music?
I feel good every day
‘Cause Jesus is the Rock and He rolled my blues away

Well now they say to cut my hair
They’re driving me insane
I grew it out long to make room for my brain
But sometimes people don’t understand
What’s a good boy doing in a rock and roll band

There’s nothing wrong with playing blues licks
But if you got a reason tell me to my face
Why should the devil have all the good music
There’s nothing wrong with what we play
‘Cause Jesus is the Rock and He rolled my blues away

Roll ‘em away now!

I ain’t knocking the hymns
Just give me a song that has a beat
No I ain’t knocking the hymns
Give me a song that moves my feet

Jesus told the Truth
Jesus showed the Way
There’s one more thing I’d like to say
They nailed Him to a cross
And they laid Him in the ground
But they shoulda known they can’t keep a Good Man down

And I feel good every day
I refuse to lose it
All I wanna I know from all of you is
Why should the devil have all the good music
‘Cos I been filled I feel okay because Jesus is the Rock and He rolled all my blues
Jesus is the Rock and He rolled all my blues
Jesus is the Rock and He rolled all my blues

Mittwoch, Februar 20, 2008

volker beck II

ein paar weitere gedanken und argumente, bzgl. meines letzten postes zu volker beck. vielleicht kam ja die frage auf, was genau ich mit der „herkunfts- und grundlegenden kulturströmung nämlich die des christlichen abendlandes“ meine. das lässt sich inbesondere an volker beck gut erläutern.
in der antike herrschte ein ganz klare trennung zwischen verschiedenen menschen. es gab freie uns sklaven, juden und griechen, männer und frauen usw. das christentum ist nun genau diese „strömung“, die diese unterscheidung von menschen aufhob. galater 3,28 lehrt uns, dass es keine unterschiede gibt. alle sind vor christus gleich. sklaven und freie, juden und griechen, mann und frau, und auf heute bezogen und weitergedacht: heterosexuelle und homosexuelle. es ist und bleibt eine grundlegende errungenschaft des christentums, dass homosexuelle heute in der gesellschaft grundsätzlich erst einmal akzeptiert sind. würde volker beck im antiken rom leben, hätte er ganz sicher kein seminar zur überwindung seiner neigung angeboten bekommen, sondern er wäre kurzerhand umgebracht worden. zack, feierabend.
fazit:
1. volker beck sollte sehr vorsichtig mit seinen äußerungen und angriffen auf die christlichen strömungen und lieber dankbar für deren errungenschaften sein.
2. wir als christen sollten uns keinesfalls dieser errungenschaften berauben lassen. es war damals schon von paulus enorm provokant diese gleichberechtigung aufzustellen, und es ist ganz gewiss keine errungenschaft von alice schwarzer, dass die frau dem mann gleichgestellt ist, sondern eine errungenschaft der bibel, eine ansicht gottes. dessen sollten wir uns als christen bewusst sein und dies auch äußern.

Freitag, Februar 15, 2008

bergfest

man mag es kaum glauben, aber ziemlich genau heute ist die hälfte meiner zeit in marburg rum. "wahnsinn wie schnell die zeit vergeht" möchte man da ganz unverblümt in das phrasendreschen einstimmen, welches ich bisher in fast perfekter vollendung nur von gewissen formel 1 kommentaroren kenne. namen wollen wir hier nicht nennen, kenne wissen bescheid.

bleibt die hoffnung, dass die zweite hälfte mindestens genauso gut wird wie die erste, und das zu dem gestern schriftlich bestätigten ersten punkt in flensburg keine weiteren dazukommen. übrigens: nach unbestätigten angaben wurden in dem schon öfters erwähnen tunnel vor jena innerhalb von 3 monaten 40.000 leute geblitzt. ein bekannter mutmaßte schon vor dieser info, dass die diesen tunnel anhand der blitzer finanzieren. er scheint recht zu haben…

Montag, Februar 11, 2008

buchsuchaufgabe

vor einer woche bekam ich mal wieder ein stöckchen, welches ich erst gerade eben bemerkte, und das vom simon. ein „buchsuchstöckchen“ welches folgendermaßen funktionniert:

1. Nimm das nächste Buch in deiner Nähe mit mindestens 123 Seiten.
2. Schlage Seite 123 auf.
3. Suche den fünften Satz auf der Seite.
4. Poste die nächsten drei Sätze.
5. Wirf an fünf Blogger weiter.


Da ich gerade mal wieder in meiner geliebten slub sitze, die völlig überfüllt ist, da prüfungszeit vorherrscht, sitze ich irgendwo auf dem fußboden in der nähe einer steckdose.

Die Analyse setzt statt beim Ausgesagten bei der ‚Aussagbarkeit’ und ihrem Funktionnieren im Vollzug einer diskursiven Praxis an. Gefaßt werden sollen die ‚Existensbedingungen’ der Aussagen in ihrer unmittelbaren ‚Positivität’ (positivité). Die diskursiven Formationen sind das, was der Diskurs selbst allererst bewirken muss, um überhaupt von jeweiligen Gegenständen reden zu können.

Es handelt sich hierbei um einen Auszug aus der Beschreibung der Archäologie des Wissens, geschrieben on Hilmar Kallweit, zu finden im Reallexikon der deutschen Literaturwissenschaft. Ich glaub ich bin im Bereich Germanistik gelandet. :-)

ich werfe weiter an markusmarkushufimatzemaren.

homepage

nun ist sie endlich online. die neue homepage meiner band lightguide. hat ganz schön zeit, kraft und nerven gekostet. :-)

www.lightgui.de

viel spaß.

Samstag, Februar 09, 2008

„Das ist das Ende. Für mich der Beginn des Lebens.“

Heute vor 63 Jahren wurde Dietrich Bonhoeffer hingerichtet. Es war ein Montag.
Der Lagerarzt schrieb zehn Jahre nach Bonhoeffers Tod:

„Am Morgen des betreffenden Tages etwa zwischen 5 und 6 Uhr wurden die Gefangenen, darunter Admiral Canaris, General Oster … und Reichsgerichtsrat Sack aus den Zellen geführt und die kriegsgerichtlichen Urteile verlesen. Durch die halbgeöffnete Tür eines Zimmers im Barackenbau sah ich vor der Ablegung der Häftlingskleidung Pastor Bonhoeffer in innigem Gebet mit seinem Herrgott knieen. Die hingebungsvolle und erhörungsgewisse Art des Gebetes dieses außerordentlich sympathischen Mannes hat mich auf das Tiefste erschüttert. Auch an der Richtstätte selbst verrichtete er noch ein kurzes Gebet und bestieg dann mutig und gefasst die Treppe zum Galgen. Der Tod erfolgte nach wenigen Sekunden. Ich habe in meiner fast 50-jährigen ärztlichen Tätigkeit kaum je einen Mann so gottergeben sterben sehen.“

Dienstag, Februar 05, 2008

volker beck

ich gebe zu ich habe mich bisher zu äußerungen bzgl. politischen dingen in unserem lande zurückgehalten. nicht zuletzt, weil politik sehr schnelllebig und kompliziert ist, und selbst ein ganzer tag dlf hören, bringt keine vollständigen einblicke in alle hintergründe.
heute breche ich diese, meine eigene, regel:
volker beck, ein politiker im bundestag, abgeordneter der grünen. ich suche nach der richtigen formulierung ohne beleidigend zu wirken. und es fällt mir schwer. aber ich frage mich ernsthaft, wieso es solche menschen bis in den bundestag schaffen. natürlich haben wir freie meinungsäußerung in unserem land, aber permanent gegen unsere herkunfts- und grundlegende kulturströmung, nämlich die des christlichen abendlandes zu wettern, zeugt doch herzlich wenig von wirklicher intelligenz. nicht nur, dass er nun im zweiten anlauf versucht weiter das christival zu denunzieren, nein er bezeichnet auch kardinäle als „hassprediger“. nun hat er sich diesbezüglich zwar wieder eingekriegt, aber es bleibt dennoch ein fader beigeschmack hängen. wer in dieser art gegen christliche würdenträger oder festivals des landes der reformation wettert, der macht doch sehr schnell darauf aufmerksam, dass er nicht viel von christlichen dingen hält, oder im geschichtsunterricht herzlich wenig aufgepasst hat. schade herr beck, ich hätte gern mit ihnen auf dem christival über homosexualität gesprochen.

Montag, Februar 04, 2008

dietrich bonhoeffer

heute vor 102 jahren wurde dietrich bonhoeffer geboren. deshalb ein herausforderndes zitat im gedenken an ihn:

„Das Gebet in der Frühe entscheidet über den Tag. Vergeudete Zeit, derer wir uns schämen, Versuchungen, denen wir erliegen, Schwächen und Mutlosigkeit in der Arbeit, Unordnungen und Zuchtlosigkeit in unseren Gedanken und im Umgang mit anderen Menschen haben ihren Grund sehr häufig in der Vernachlässigung des morgendlichen Gebetes.“

Sonntag, Februar 03, 2008

jugendkriminalität vs. teure taschen

beim gemütlichen mittagessen bei unserer trauzeugin fiel mir heute eine ausgabe des magazins "Zeit Magazin Leben" in die hände. darin befand sich ein bericht über ein 14-jähriges mädchen aus berlin, welches das aktuell gängige klischee von jugendkriminalität erfüllt.
der ganze rundumschlag von elterlicher herkunft, ursachennennung, aktueller lebenswandel, umgang mit lehrern und verhalten auf der straße werden beleuchtet und erörtert. man meint, das magazin mache sich wirklich gedanken um das mädchen und auch die schreiberin erwähnt, dass ihr das mädchen ans herz gewachsen sei.
soweit so gut.
eine seite weitergeblättert verfliegen diese gutgemeinten annäherungsversuche gegenüber jugendlichern unserer gesellschaft, denen es gelinde gesagt nicht gut geht.
auf den nächsten seiten präsentieren sich männliche models in abgefahreren klamotten mit noch wilderen taschen. umhängetaschen wohlgemerkt, welche sie auf ihren köpfen haben. über kunst und deren wirkung in der modewelt mag man streiten, viel mehr wundert mich, das hier für umhängetaschen geworben wird, welche ab 1000 € aufwärts kosten.
in worten: eintausend euro.
für mich prallen hier welten aufeinander, und ich frage mich sehr ernsthaft welche intention das magazin mit dem bericht verfolgt. nicht dass geld den jugendlichen helfen würde ihr leben auf die reihe zu bekommen. aber es ist schon sehr traurig wenn es der bericht über diese jugendlichen nicht einmal schafft ratschläge, tipps oder ideen im umgang mit jugendlichen aufzuzeigen, sondern nur mit der bloßen beschreibung endet, um dann auf der nächsten seite dinge zu bewerben, die für mich persönlich überflüssiger überteuerter modefusel ist.
ich kann nur hoffen, dass ein potentieller jil sander-taschenkäufer sich einmal gedanken macht, und zeit investiert, einem jugendlichen dem es scheiße geht etwas liebe, anerkennung und wertschätzung zu schenken, anstatt sich selbst im luxus zu wälzen.
durch das reine lesen dieses berichtes ist keinem jugendlichen geholfen.
nicht zuletzt bleibt für mich die frage offen, welche position die werbeträger in so einem heft vertreten, und ob ihre positionierung hinter so einem bericht vielleicht sogar aus werbetechnischen gründen gewollt ist.
ich werde diese gedanken auch der redaktion schicken, sollte diese darauf reagieren, blogge ich sicher darüber.
 

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