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Freitag, Juni 25, 2010

it's done

das schuljahr liegt hinter mir (und vielen anderen glücklichen schülern) und damit verbunden auch das abgeschlossene referendariat. seit mittwoch habe ich auch das offizielle zeugnis in der hand. heute gabs die verabschiedung in der schule mit mir geht der chef und eine weitere kollegin. eine zuckertüte bekam ich von meiner mathe-mentorin, eine selbstgestaltete aufmerksamkeit von einem schüler und das abschließende mittagessen rundete das ref ab. 

glücklich müsste ich darüber sein und doch macht es mich unendlich traurig, nachdenklich und ruhig, dass leider noch jemand gegangen ist. ein wirklich netter lieber und beliebter kollege hatte seit einem jahr krebs. es ist schon fast ironie des schicksaals das dieser mir vor genau einem jahr sagte, dass michael jackson gestorben ist. nun ist er selbst seit montag nicht mehr da. ich kannte ihn nur wenig, aber wenn jemand anfang vierzig zwei kinder hinterlässt, die in klasse 5 und 3 kommen dann kommen diese grundlegenden fragen über die man immer mal wieder nachdenken sollte. mein beileid gilt der familie. 


Mittwoch, März 11, 2009

sprachlos

mal wieder. was soll man zu solchen geschehnissen wie in winnenden schreiben? ich weiß es nicht, und frage mich ob ich den falschen beruf gewählt habe. ich werd still gedenke den opfern und höre dieses lied. 

Donnerstag, Februar 28, 2008

larry norman

in meiner relativ kurzen blogger-laufbahn blogge ich nun schon das 3. oder 4. mal über den tod. irgendwie merkwürdig, und dennoch gut und wichtig, stets daran zu denken, dass wir einmal gehen müssen.

vor vier tagen verstarb larry norman. recht zufällig stieß ich über sound7 auf diese info. ich habe ihn leider nie live sehen können, und mich selbst sehr selten mit ihm beschäftigt, aber was man so über ihn liest lässt erahnen wie wichtig er für die christenheit unserer zeit war und sicherlich auch immer noch ist.

er prägte vor allem die christliche musikszene wie kein anderer, und war stets „konservativ und doch provokativ und nonkonform“ (ein zitat irgendwo aus dem sound7 forum)

„why should the devil have alle the good music?“

I want the people to know
That He saved my soul
But I still like to listen to the radio
They say that rock and roll is wrong, we’ll give you more chance
I say I feel so good I gotta get up and dance

I know what’s right, I know what’s wrong and I don’t confuse it
Why should the devil have all the good music?
I feel good every day
‘Cause Jesus is the Rock and He rolled my blues away

Well now they say to cut my hair
They’re driving me insane
I grew it out long to make room for my brain
But sometimes people don’t understand
What’s a good boy doing in a rock and roll band

There’s nothing wrong with playing blues licks
But if you got a reason tell me to my face
Why should the devil have all the good music
There’s nothing wrong with what we play
‘Cause Jesus is the Rock and He rolled my blues away

Roll ‘em away now!

I ain’t knocking the hymns
Just give me a song that has a beat
No I ain’t knocking the hymns
Give me a song that moves my feet

Jesus told the Truth
Jesus showed the Way
There’s one more thing I’d like to say
They nailed Him to a cross
And they laid Him in the ground
But they shoulda known they can’t keep a Good Man down

And I feel good every day
I refuse to lose it
All I wanna I know from all of you is
Why should the devil have all the good music
‘Cos I been filled I feel okay because Jesus is the Rock and He rolled all my blues
Jesus is the Rock and He rolled all my blues
Jesus is the Rock and He rolled all my blues

Samstag, Februar 09, 2008

„Das ist das Ende. Für mich der Beginn des Lebens.“

Heute vor 63 Jahren wurde Dietrich Bonhoeffer hingerichtet. Es war ein Montag.
Der Lagerarzt schrieb zehn Jahre nach Bonhoeffers Tod:

„Am Morgen des betreffenden Tages etwa zwischen 5 und 6 Uhr wurden die Gefangenen, darunter Admiral Canaris, General Oster … und Reichsgerichtsrat Sack aus den Zellen geführt und die kriegsgerichtlichen Urteile verlesen. Durch die halbgeöffnete Tür eines Zimmers im Barackenbau sah ich vor der Ablegung der Häftlingskleidung Pastor Bonhoeffer in innigem Gebet mit seinem Herrgott knieen. Die hingebungsvolle und erhörungsgewisse Art des Gebetes dieses außerordentlich sympathischen Mannes hat mich auf das Tiefste erschüttert. Auch an der Richtstätte selbst verrichtete er noch ein kurzes Gebet und bestieg dann mutig und gefasst die Treppe zum Galgen. Der Tod erfolgte nach wenigen Sekunden. Ich habe in meiner fast 50-jährigen ärztlichen Tätigkeit kaum je einen Mann so gottergeben sterben sehen.“
 

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